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Treppenaufgang zum Mönchsberg in Gedenken an Alma Rosé

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Salzburg - Reichenhaller Str. 10, 5020 Salzburg
Salzburg / WegJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Im Salzburger Stadtteil Riedenburg führt nur unweit des Neutors und des Festspielbezirks ein Treppenaufgang zum Mönchsberg. Dieser Aufgang – die Alma-Rosé-Stiege – erinnert heute an die berühmte Violinistin, die mit ihrem Rosé-Quartett auch bei den Salzburger Festspielen auftrat. Die Wienerin, die jedoch tschechische Staatsbürgerin war, blieb nach dem „Anschluss” in Wien, um sich um die erkrankten Eltern zu kümmern. Nach dem Tod der Mutter im August 1938 floh sie mit dem Vater nach London; dort bekam sie jedoch keine Arbeitserlaubnis als Solistin, weshalb sie in die Niederlande ging, was sich als fatal herausstellen würde. Nach der Besetzung der Niederlande 1940 versuchte die Künstlerin über Frankreich in die Schweiz zu flüchten, wurde jedoch in Dijon aufgegriffen und verhaftet. In Drancy bei Paris interniert, wurde sie im Juli 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Im Frauenlager hatte sie auf Betreiben der grausamen Aufseherin Maria Mandl das „Mädchenorchester” geleitet, ehe sie am 4.4.1944 starb.

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Treppenaufgang zum Mönchsberg in Gedenken an die Violinistin Alma Rosé, 2024 (© Sebastian Sillinger)




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