Stolperstein für Weinhandl Karoline
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Karoline Weinhandl wurde am 22. April 1917 als drittes von vier Kindern des Ehepaares Maria und Franz Weinhandl in Salzburg geboren. Ihr Vater war von Beruf Schlossermeister. Karolines Mutter starb 1932, der Vater 1936. Karoline Weinhandl konnte selbst keinen Beruf erlernen und war ab 1934 zur Pflege in einer Anstalt. 1939 wurde sie dann als Patientin stationär in die Landesheilanstalt Salzburg aufgenommen. Von dort wurde sie am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
