Stolperstein für Steinberger Philomena
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Philomena Steinberger wurde am 21. Februar 1896 in München als fünftes von acht Kindern des Ehepaares Johanna und Karl Steinberger geboren. Die Familie lebte ab 1889 in München. Der Vater starb 1905. Daraufhin zog seine verwitwete Frau Johanna Steinberger mit ihren ledigen Töchtern Philomena und Maria nach Salzburg, wo sie 1923 starb. Philomena Steinberger war Bedienstete des Magistrats Salzburg und erkrankte. Durch das Bezirksgericht wurde sie entmündigt und 1925 in die Landesheilanstalt Salzburg eingewiesen. Von dort wurde sie am 18. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
