Stolperstein für Singer Hugo
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Hugo Singer wurde am 26. Februar 1896 in eine jüdische Familie in Wien geboren. Gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf übernahm er Anfang der 1920er Jahre ein Geschäft in der Dreifaltigkeitsgasse, welches fortan Schuhhaus Singer hieß. Rudolf Singer ging Mitte der 1920er Jahre wieder nach Wien zurück. Hugo heiratete Paula Weiszfeiler und gemeinsam bekamen sie zwei Söhne. Alfred wurde 1920 in Mödling geboren und starb bereits mit sieben Jahren am 2. Februar 1928. Er wurde am jüdischen Friedhof in Salzburg bestattet. Der zweite Sohn Egon kam am 20. April 1927 zur Welt. Im November 1938 musste die Familie Singer ihr Schuhhaus schließen und ihre Wohnung in der Franz-Josef-Straße 9 zugunsten einer Schauspielerin räumen. Zuerst flüchteten sie nach Wien und dann weiter in die damals noch freie Tschechoslowakei, welche im März 1939 zum “Reichprotektorat Böhmen und Mähren” wurde. Von Prag aus wurde die Familie am 12. Mai 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 17. Mai 1942 nach Lublin-Majdanek. Hugo Singer starb dort am 5. Juli 1942. Seine Ehefrau und der gemeinsame Sohn überlebten den NS-Terror auch nicht.
