Stolperstein für Raspotnig Rudolf
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Rudolf Raspotnig wurde am 15. April 1906 in Salzburg als älteres von zwei Kindern des Ehepaares Anna und Simon Raspotnig geboren. Sein Vater war von Beruf Schuhmachermeister. Rudolf Raspotnig machte eine Handelslehre und war bis zu seiner Erkrankung Angestellter. Im März 1929 wurde er als Patient in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
