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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
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Stolperstein für Oberweger Klara

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Salzburg - Christian-Doppler-Straße 8, 5020 Salzburg
Salzburg / StolpersteinNS-EuthanasieFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Klara Oberweger wurde am 7. Februar 1907 in Salzburg als zweites von fünf Kindern des Ehepaares Klara und August Oberweger geboren. Die Familie lebte in der Stadt Salzburg. Klaras Mutter starb 1930 und ihr Vater 1934. Ihre beiden Brüder verunglückten und eine Schwester verließ die Stadt vor dem sogenannten “Anschluss” 1938. Einzig Klara und ihre Schwester Karoline blieben in Salzburg. Klara konnte keinen Beruf erlernen und befand sich mehrmals in Heimen und Krankenhäusern, sodass sie letztendlich gerichtlich entmündigt wurde. Ihre Schwester Karoline wurde zu ihrer Sachwalterin bestellt. Ab Mai 1939 war Klara Oberweger stationär in der Landesheilanstalt Salzburg. Von dort wurde sie am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.

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Stolperstein für Oberweger Klara, 2024 (© Sebastian Sillinger)




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