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Stolperstein für Neuhauser Christine

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Salzburg - Merianstraße 40, 5020 Salzburg
Salzburg / StolpersteinNS-EuthanasieFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Christine Neuhauser wurde am 9. Juli 1894 in Freilassing in Bayern geboren. Sie war das jüngste von vier Kindern des Ehepaares Anna und Johann Neuhauser. Die Familie lebte in Freilassing an der Grenze zu Salzburg. Die Eltern starben bereits sehr früh, noch als alle vier Kinder minderjährig waren. Christine Neuhauser arbeitete als Hotelfachkraft im Berchtesgadener Land und wohnte ab November 1937 in der Stadt Salzburg. Sie wurde unter dem NS-Regime am 17. März 1938 in die Landesheilanstalt Salzburg als Patientin eingewiesen. Von dort wurde sie am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.

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Stolperstein für Neuhauser Christine, 2024 (© Sebastian Sillinger)




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