Stolperstein für Lohmann Hildegard
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Hildegard Lohmann wurde am 3. April 1934 in Salzburg geboren. Sie war das dritte Kind des Ehepaares Anneliese und Kurt Lohmann. Ihr Vater Kurt Lohmann war von Beruf Kaufmann. Hildegard Lohmann hatte durch einen Geburtsschaden eine Behinderung und lebte bis zum Frühjahr 1941 bei ihrer Familie. Ab März 1941 wurde sie im Alter von sieben Jahren ihrer Familie weggenommen und in der Diakonie Neuendettelsau untergebracht. Von dort wurde sie am 30. September 1942 in die “Heilanstalt” nach Eglfing-Haar in der Nähe von München deportiert, wo sie am 19. März 1943 starb. Sie wurde im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
