Stolperstein für Leitner Juliana
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Juliana Leitner wurde am 22. Mai 1903 in Salzburg geboren. Sie war das dritte von vier Kindern des Ehepaares Crescentia und Josef Leitner. Josef Leitner war Spediteur und Garagenmeister. Er starb im März 1938. Juliana Leitner arbeitete als Köchin und blieb ledig. Sie wurde im Januar 1937 in der Landesheilanstalt Salzburg als Patientin stationär aufgenommen. Von dort wurde sie am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
