Stolperstein für Ladinger Elise
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Elise Ladinger wurde am 15. September 1909 in Zell am See geboren und war das Kind einer ledigen Dienstmagd, die bereits 1913 starb. Elise Ladinger lebte bei Pflegeeltern in Zell am See und anschließend in Salzburg Maxglan. Im April 1916 wurde Elise Ladinger im Alter von 16 Jahren in der Landesheilanstalt Salzburg als Patientin stationär aufgenommen. Sie wurde von dort am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
