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Stolperstein für Kubin Josefine

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Salzburg - Franz-Josef-Straße 4, 5020 Salzburg
Salzburg / StolpersteinNS-EuthanasieFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Josefine Kubin wurde am 17. Mai 1911 in Salzburg geboren und war das einzige Kind des Ehepaares Maria und Josef Kubin. Die Familie lebte in der Stadt Salzburg. Ihr Vater Josef Kubin war Buchhalter in verschiedenen Handelsbetrieben und starb 1930. Josefine erlernte keinen Beruf und arbeitete als Hilfskontoristin in einem Realitätenbüro. Im Oktober 1940 erkrankte sie, wurde daraufhin durch Gerichtsbeschluss entmündigt und in der Landesheilanstalt Salzburg als Patientin aufgenommen. Am 21. Mai 1941 wurde sie von der Landesheilanstalt nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.

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Stolperstein für Kubin Josefine, 2024 (© Sebastian Sillinger)




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