Stolperstein für Heger Berta
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Berta Heger wurde am 20.7.1897 in St. Johann im Pongau geboren und war das zweite von vier Kindern des Ehepaars Rosa und Johann Heger. Johann Heger war von Beruf Forstverwalter. Die Familie lebte ab 1903 in der Stadt Salzburg. Berta Heger blieb ledig und arbeitete in verschiedenen Ämtern, jedoch erkrankte sie Anfang der 1930er Jahre und wurde im März 1939 in die „Landesheilanstalt" Salzburg stationär aufgenommen. Sie wurde von dort am 21.5.1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion „T4”, auch bekannt als „NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der „NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen. Ihre jüngere Schwester Hilde Heger, welche 1899 geboren wurde und 1998 gestorben ist, war eine berühmte Salzburger Bildhauerin und Künstlerin, deren Werke heute im öffentlichen Raum in der Form von Brunnen und Skulpturen ausgestellt sind.
