Stolperstein für Hager Hermann
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Hermann Hager wurde am 31. März 1910 in Salzburg geboren. Sein Vater, ein Schneidermeister, war seit dem Ersten Weltkrieg vermisst. Hermann Hager lebte bei seiner Mutter Klara Hager. Er war von Beruf Kellner. Im November 1933 wurde er in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen und am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert. Dort wurde er im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
