Stolperstein für Goldfuss Oskar
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Oskar Goldfuss wurde am 25. März 1899 in Salzburg geboren und war das jüngere von zwei Kindern des Ehepaares Maria und Albert Goldfuss. Albert Goldfuss war von Beruf Hausmeister und starb 1922. Maria Goldfuss starb bereits ein Jahr drauf. Oskar Goldfuss konnte aufgrund einer Krankheit keinen Beruf erlernen und war zweitweise Pflegling in der "Landessiechenanstalt" (Leprosenhaus) und anschließend Patient in der Landesheilanstalt Salzburg. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
