DERLA |

VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
DOKUMENTIEREN UND VERMITTELN

Digitale Erinnerungslandschaft



Geisteswissenschaftliches Asset Management System



Römerstraße 15, 6845 Hohenems
Beschreibung: Die SchülerInnen beschäftigen sich anhand des Beispiels der Hohenemser Familie Weil mit Antisemitismus vor und nach 1945 und setzen sich mit Verfolgung, Flucht und Vertreibung von Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus auseinander. Sie arbeiten dabei mit verschiedenen Quellen und lernen den Jüdischen Friedhof in Hohenems kennen.
Ort: Hohenems (PLZ 6845)
Zeitbedarf: 60-90 Minuten
Alter: 13-18 Jahre
Vermittlungsort: Klassenzimmer bzw. öffentlicher Raum


Verbundene Orte:




Bildquellen

Für seine Verdienste als Exportleiter der Firma Rupp Käsle wurde Harry Weil 1965 in Chicago das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Harry Weil anlässlich der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, Chicago 1965 (© Jüdisches Museum Hohenems)
Das Bild zeigt die Hohenemser Schrammelkapelle zu Fasnacht 1919, Harry Weil spielt den Kontrabass

Harry Weil und die Hohenemser Schrammelkapelle, 1919 (© Jüdisches Museum Hohenems)
Angelina und Harry Weil auf Heimatreise in Vorarlberg, 1966 (© Jüdisches Museum Hohenems)

Das Bild zeigt Angelina und Harry Weil 1966 bei einer Reise in Vorarlberg.
Auszug aus der Stellungnahme der Marktgemeinde Hohenems zum Rückstellungsantrag des Harry Weil, 1949 (© Jüdisches Museum Hohenems, Stadtarchiv Hohenems)

Im Juni 1949 richtete Harry Weil richtete einen Antrag an die Marktgemeinde Hohenems, in dem er die Rückstellung seiner Wohnung verlangte und angab, dorthin zurückkehren zu wollen. Dieses Ansuchen wurde vehement abgelehnt.
-

-

-