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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
DOKUMENTIEREN UND VERMITTELN

Digitale Erinnerungslandschaft



Geisteswissenschaftliches Asset Management System



Simmeringer Hauptstraße 232, 1110 Wien
Beschreibung: Die SchülerInnen setzen sich mit dem politischen, kommunistischen Widerstand gegen das NS-Terrorregime auseinander. Dieser wurde vor allem durch junge Menschen getragen. Ausgangspunkt ist die „Nationale Gedenkstätte für Opfer des NS-Unrechtsregimes“ in der Gruppe 40 des Wiener Zentralfriedhofs. Im Zentrum stehen fünf WiderstandskämpferInnen, deren Leben und Sterben, aber auch das zum größten Teil mangelhaftes öffentliches Bewusstsein über ihren Widerstand.
Ort: 1100 Wien
Zeitbedarf: 100–150 Minuten
Alter: 13–19 Jahre
Vermittlungsort: Klassenzimmer bzw. teilweise öffentlicher Raum




Bildquellen

Neben Walter Kämpf sind die am selben Tag im Landesgericht ermordeten Mitglieder der Widerstandsgruppe „Soldatenrat“, Elfriede Hartmann und Friedrich Mastny, bestattet.

Grabsteine von Walter Kämpf und Elfriede Hartmann in der Gruppe 40 des Wiener Zentralfriedhofs (Foto © Martin Krist)
In den 1950er Jahren initiiert die KPÖ die Anbringung von Gedenktafeln zur Erinnerung an ihre vielen ermordeten Mitglieder im Widerstand gegen das NS-Terrorregime. Die Gedenktafel in der Gurkgasse 51 in Wien-Penzing für Fritz (Friedrich) Mastny wird am 5. November 1950 enthüllt. Gemeinsam mit Gesinnungsfreunden stellte Mastny illegale Zeitungen des Kommunistischen Jugendverbandes in mehreren tausend Exemplaren her. Sieben Straßenschilder stehen in der Maschlgasse, alle ohne weitere Erklärungstafel. Zwei Straßenschilder befinden sich in der Mastnygasse, beide ohne Erklärungstafel.

Gedenktafel für Friedrich Mastny (links oben), Straßenschild Mastnygasse (rechts oben), Straßenschild Maschlgasse (links unten) und Kriegerdenkmal Hirschstetten (Foto © Martin Krist)