Vermittlungsangebot
Zu: Gedenktafel Synagoge Tempelgasse

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Titel des Angebotes
Arbeitsaufträge
Didaktischer Kommentar
Vermittlungshinweise
Vermittlungsziele
Literatur
Die Novemberpogrome in Wien
Didaktischer Kommentar
Durch die Beschäftigung mit den Novemberpogromen setzen sich die SchülerInnen mit der Ausgrenzung und absoluten Entrechtung der jüdischen Bevölkerung während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Wien auseinander. Durch die Kombination unterschiedlicher Quellenformate werden historische Kompetenzen sowie die Methoden- und Orientierungskompetenz gefördert.
Arbeitsaufträge
- Höre dir den Sendungsausschnitt des Reichssenders Wien vom 10. November 1938 an. (Siehe Audio- und Videoquellen) Benenne danach deine Gefühle. Welche Stelle bleibt dir besonders in Erinnerung? Was empört dich besonders?
- Sieh dir nun den Ausschnitt aus dem Videoporträt mit Ingeborg Guttmann an. (Siehe Audio- und Videoquellen). Beschreibe ihre Sichtweise des Brandes in der Tempelgasse. Setze dein Ergebnis in Verbindung mit dem Sendungsausschnitt des Reichssenders Wien.
- Lies die Texte von Ruth Maier und Reinhold Eckfeld. Beschreibe, was sie erleben und was sie am meisten betroffen macht. (Siehe Textquellen)
- Sieh dir das Videoporträt von Richard Schoen an und schreibe danach auf, was dir in Erinnerung geblieben ist. (Siehe Audio- und Videoquellen)
- Geht danach in Dreiergruppen und vergleicht eure Ergebnisse zum Videoporträt von Richard Schoen. Was haben sich alle gemerkt? Was ist nur einem bzw. einer von euch in Erinnerung geblieben? Überlegt, warum ihr euch bestimmte Teile der Erzählung gemerkt habt bzw. warum sich an manche Informationen jede/jeder von euch erinnert?
- Besprecht eure Ergebnisse in der Klasse.
- Nenne drei bis vier dir am wichtigsten erscheinende Punkte, die man über die Novemberpogrome in Wien wissen sollte. (Mehr Erfahren und Textquellen)
- Geht danach in Gruppen zusammen und einigt euch gemeinsam auf drei bis vier Punkte.
Vermittlungshinweise
Dieses Vermittlungsangebot kann an jedem der ehemaligen Synagogenstandorte stattfinden (siehe Verbundene Orte). Die Beschäftigung kann aber auch unabhängig vom Erinnerungszeichen im Klassenraum erfolgen. Wünschenswert wäre, wenn die SchülerInnen bereits Kenntnisse zur NS-Ideologie, zum NS-Rassenwahn und über die NS-Terrorzeit mitbringen. Empfehlenswert ist dazu neben dem Unterricht der Rundgang „Leben und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in Wien“ im 2. Wiener Gemeindebezirk. Als Nachbereitung dieses Vermittlungsangebotes bietet sich das Unterrichtsmodell „Wer ist schuld am Tod von Edith Winkler? Völkermord als gesellschaftliche Verantwortung“ an.