Stolperstein für Hermine Preis
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Die 1870 geborene jüdische Frau Hermine Preis (geborene Mautner) betrieb mit ihrem Ehemann Adolf eine Schneiderei und ein Herrenkonfektionsgeschäft in Klagenfurt. Das Ehepaar hatte fünf Kinder und konnte den Betrieb stetig ausbauen. Nach dem „Anschluss“ wurde das Geschäft in der Wienergasse arisiert und Hermine Preis musste ihre Wohnung am Dr.-Arthur-Lemisch-Platz in Klagenfurt an die Gestapo abgeben, nur ein Zimmer durfte sie weiter bewohnen. 1942 wurde die 72-jährige Hermine Preis verhaftet und mit ihrem Sohn Felix, ihrer Schwiegertochter Else (Lisel) und zwei Enkelkindern Eva und Peter in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Von dort wurde sie am 15. Mai 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verlegt und dort am 8. Juni 1944 ermordet.
