Gedenktafel für verfolgte Geistliche im Diözesanhaus Klagenfurt/Celovec
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Das Klagenfurter Diözesanhaus am Lendkanal wurde 1932 als neues Priesterseminar eröffnet. Nach dem „Anschluss“ an den Nationalsozialismus beanspruchten der Kärntner Gauleiter das Gebäude. Bis zur Befreiung vom NS-Regime wurde es für NS-Dienststellen genutzt, ebenso für die Bauleitung der „Universale Hoch- und Tiefbau A.G.“ die mit dem Bau des Loibltunnels beauftragt war bei dem KZ-Häftlinge eingesetzt wurden. Nach der Befreiung vom NS-Regime wurde das Diözesanhaus bis 1955 zum Hauptquartier der britischen Truppen in Klagenfurt, worauf eine Marmortafel im Eingangsbereich hinweist. Im 1. Obergeschoss des Gebäudes befindet sich eine Gedenktafel, die allen Frauen, Männern, Ordensleuten und Priestern der Diözese Gurk gewidmet ist, die aufgrund ihrer christlichen Überzeugung von den Nationalsozialisten verfolgt, verhaftet oder ermordet wurden. Erst mit dem Abzug der Alliierten aus Österreich 1955 bekam die katholische Kirche Kärnten das Diözesanhaus zu ihrer Verwendung zurück.
