Gedenkstätte für die NS-Opfer im Oberen Drautal
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Nach jahrelanger Recherche und Vorarbeit enthüllte „kuland - Verein für Kultur und Informationsvielfalt“ 2012 ein Erinnerungszeichen für 39 NS-Opfer aus dem Oberen Drautal in der Nähe des Bahnhofs Greifenburg. Die Gedenkstätte ist 20 Meter lang und eine begehbare Skulptur des Künstlers Hans Peter Profunser. Das äußere Gerüst aus Eisenstäben symbolisiert laut dem Künstler das Gehege des Nationalsozialismus, die aufgerissene Front den Widerstand. Hier bietet sich die Möglichkeit, sich den Verfolgten zu nähern, die in herausziehbaren Laden einen Schutzraum erhielten. In diesen Laden finden sich Namen und Daten der Opfer sowie Zitate von SchriftstellerInnen. Leere Laden verdeutlichen, dass nicht alle NS-Opfer aus dem Oberen Drautal namentlich bekannt sind. Seit der Enthüllung des Denkmals 2012 wurden drei weitere Laden mit Namen von NS-Opfern aus dem Oberen Drautal befüllt, sodass es mittlerweile an 42 Personen erinnert.
Verbundene Personen
- Hassler, Josef
- Fleischhacker, Karoline
- Niederwieser, Alois
- Lackner, Amalia
- Staroicicz, Anton
- Thaler, Arthur
- von Neustein, David
- Rauter, Emmerich
- Ranacher, Erich
- Melcher, Franz
- Dereatti, Georg
- Ortner, Georg
- Demoser, Gottlieb
- Fertin, Hermann
- Link, Hilda Maria
- Mayr, Hubert
- Mittinger, Ida
- Dame, Johann
- Hassler, Johann
- Maier, Johann
- Pirker, Johann
- Ribitsch, Josef
- Blach, Josefine
- Elbischger, Leopold
- Hassler, Ludwig
- Rettl, Max
- Burgstaller, Michael
- Anetter, Paul
- Linder, Peter Paul
- De Dompsure, Raoul
- Schollas, Robert
- Hader, Rudolf
- Moser, Rudolf
- Biesciek, Stanislaw
- Hassler, Stefan
- Dürnegger, Thomas
- McCurdy, William J.
- Oman, Theodora
- Oosterom, Markus
- Berger, Dionys
- Brunner, Heinrich
