Die Gedenktafel erinnert an sieben Eisenbahner, die aufgrund von Widerstand gegen das NS-Regime hingerichtet wurden. Ihre Sabotageakte an Zügen, wie etwa Durchschneiden von Bremsschläuchen oder Einfüllen von Sand in Achsenlager, wurden verraten und die Männer im Herbst 1941 von der Gestapo verhaftet. In einem Gerichtsprozess in Klagenfurt im April 1942 wurden sie wegen Wehrkraftzersetzung, Vorbereitung zum Hochverrat, Feindbegünstigung und Abhören von Feindsendern zum Tode verurteilt. Zwei Monate später, am 30. Juni 1942 wurden sie im Landesgericht Wien hingerichtet.
„Als aufrechte Österreicher und treue Kämpfer für Freiheit und Demokratie wurden sieben geachtete Bahnbeamte dieser Stadt am 30. Juni 1942 um 5 Uhr früh von den nationalsozialistischen Henkern im Landesgericht Wien hingerichtet.
Essmann Michael *30.11.1896
Höffernig Ludwig *13.8.1902
Kuchler Josef *7.8.1908
Schlömmer Peter *20.6.1900
Waste Andreas *30.11.1903
Zimmermann Karl *3.11.1910
Zitterer Max *7.8.1901
Hütet Frieden und Freiheit,
denn sie starben dafür!
Ihr seid von uns niemals vergessen!
Die Bundesbahner der Stadt St. Veit a. d. Glan“