In Klagenfurt Waidmannsdorf, im Bereich zwischen der Kranzmayerstraße, Siebenhügelstraße, Hirschenwirthstraße und Hubertusstraße befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein riesiges Lagergelände. Dort waren ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene unterschiedlicher Nationalität interniert. Sie wurden für verschiedene Arbeiten eingesetzt, dazu gehörte etwa die Entwässerung der Schwemmgebiete der Sattnitz im Süden von Klagenfurt. Wie viele Personen auf dem großen Areal interniert waren, ist nicht bekannt. Bei einem Bombenangriff am 19. Februar 1945 kamen sechs Insassen des Lagers zu Tode, darunter eine Frau. Sie wurden am Friedhof Annbichl begraben und in den 1970er Jahren auf den Soldatenfriedhof St. Veit an der Glan verlegt. Das Zwangsarbeiterlager Waidmannsdorf ist ein unmarkierter Erinnerungsort, kein Erinnerungszeichen erinnert vor Ort daran.
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In Klagenfurt Waidmannsdorf, im Bereich zwischen der Kranzmayerstraße, Siebenhügelstraße, Hirschenwirthstraße und Hubertusstraße befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein riesiges Lagergelände. Dort waren ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene unterschiedlicher Nationalität interniert. Sie wurden für verschiedene Arbeiten eingesetzt, dazu gehörte etwa die Entwässerung der Schwemmgebiete der Sattnitz im Süden von Klagenfurt. Wie viele Personen auf dem großen Areal interniert waren, ist nicht bekannt. Bei einem Bombenangriff am 19. Februar 1945 kamen sechs Insassen des Lagers zu Tode, darunter eine Frau. Sie wurden am Friefhof Annbichl begraben und in den 1970er Jahren auf den Soldatenfriedhof St. Veit an der Glan verlegt. Das Zwangsarbeiterlager Waidmannsdorf ist ein unmarkierter Erinnerungsort, kein Erinnerungszeichen erinnert vor Ort daran.
