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        <title>Massengrab ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Neudörfl 1944/45, auf neuem jüdischem Friedhof in Eisenstadt</title>
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/derla">DERLA: Digitale Erinnerungslandschaften</title>
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            <forename>Sebastian</forename>
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          <bibl>Halbrainer / Lamprecht / Rigerl, Orte und Zeichen der Erinnerung, Graz 2018.</bibl>
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              <addName>Carl-Moraeu-Straße, 7000 Eisenstadt</addName>
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          <term ref="https://gams.uni-graz.at/o:derla.keywords#keyword33">Jüdische Opfer - Zwangsarbeit</term>
          <term ref="https://gams.uni-graz.at/o:derla.keywords#keyword9">Frauen explizit erwähnt</term>
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            <name>IKG Wien</name>
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      <editorialDecl>
        <p>Born digital TEI Dokument zur Beschreibung eines Erinnerungsortes bzw. Erinnerungszeichens.</p>
        <p>Erinnerungszeichen markieren Erinnerungsorte und machen sie in der Öffentlichkeit sichtbar. Sie sind ein sichtbarer Verweis auf Ereignisse, Erfahrungen und Verbrechen, die der Nationalsozialismus und Faschismus zu verantworten haben und sind intentionaler Ausdruck der Erinnerungskultur einer bestimmten Gruppe. Sie können physische oder virtuelle Manifestationen sein. Zur genaueren Bestimmung und Analyse werden die einzelnen Erinnerungsorte/Erinnerungszeichen durch spezifische Kriterien genauer klassifiziert und mit Information angereichert. Hierbei kann es zu Überlappungen und in manchen Fällen zu Unschärfen kommen, weshalb teils Mehrfachzuordnungen in den einzelnen Kategorien vorgenommen werden.</p>
      </editorialDecl>
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        <p>Die digitale Erinnerungslandkarte Österreichs (DERLA) ist ein Dokumentations- und Vermittlungsprojekt. Es dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer sowie die Orte des Terrors des Nationalsozialismus in Österreich und setzt sich die kritische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Faschismus und der Erinnerung daran zum Ziel. Die ständig neu zu stellenden Fragen, was, wann, wo und von wem wie erinnert wurde und wird, geben Einblicke in die Transformationen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und sind Ausdruck unseres politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses in der Gegenwart. „Gedächtnisorte“, Denk- und Mahnmäler, Gedenktafeln, Gedenkstätten sowie Straßenbezeichnungen nach WiderstandskämpferInnen und Opfern des NS-Regimes sind die Materialisationen des Geschichtsbewusstseins im Alltag. Der Blick auf die Erinnerungslandschaft in der Gegenwart gibt daher zum einen Einblick in das kollektive Gedächtnis der österreichischen Gesellschaft und zum anderen legt die Beschäftigung mit ihrer Entstehungsgeschichte die Konjunkturen dieser Beschäftigung offen.</p>
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          <p>Institutionelle und Personale Rollen taxonomie</p>
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          <p>Datums Taxonomie</p>
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      <desc>Massengrab ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Neudörfl 1944/45, auf neuem jüdischem Friedhof in Eisenstadt (©Nora Brettl)</desc>
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        <ref target="context:derla" type="context">DERLA</ref>
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        <p>Im Sommer 1944 wurden zehntausende ungarische Jüdinnen und Juden als Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ins Deutsche Reich verschleppt und zum Bau des Südostwalls oder zur Arbeit in Industriebetrieben verpflichtet. Kranke überstellte man unter anderen in das „Infektionsspital“ nach Neudörfl. Mindestens 26 Verstorbene, zumeist an Flecktyphus erkrankt, wurden auf dem Ortsfriedhof in Neudörfl bestattet. 1965 wurden die Opfer enterdigt und auf dem neuen jüdischen Friedhof in Eisenstadt wiederbestattet.</p>
      </div>
      <div type="inscription">
        <p>Grabinschriften – kleine Tafel links oben: Dr. Gartner Palne. Szollosi Magdolna 1907 – 1945. Anyukam/Mütterchen. Nyugodj beke ben/Ruhe in Frieden. – Grabinschrift: H(ier liegen) b(egraben). Szabo Evelyne geb. 1910. Lovovai Gabriel 1895. Diosy Livia 1913. Schachter Michael 1928. Dosza geb. Reichmann 1906. Gal Aladar 1890. Dr. Deutsch Alexander 1898. Lindenfeld Edita unbekannt. Kovacs Ella geb. Süss 1904. Rosenzweig Imrene geb. Weisz 1915. Vio Ella 1904. Davidovics Dora 1921. Löffler Magdalene 1911. Weisz Magda 1910. Basch Alice geb. Guttmann 1910. Matrei Laszlo 1902. Vas Laszlo 1902. Fenyvesi Elisabeth 1904. Gross Ida unbekannt. rünstein Martin 1905. Szemes Stefanie geb. Grosz 1901. Sie starben als Zwangsarbeiter des nationalsozialistischen Regimes den Märtyrertod. Von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien aus dem Friedhof Neudörfl enterdigt und auf dem Friedhof wiederbestattet.</p>
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