Gedenkstein an Massengrab für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Sankt Margarethen 1945, auf neuem jüdischem Friedhof in Eisenstadt
Auf dem neuen jüdischen Friedhof in Eisenstadt befindet sich ein Massengrab mit einem Gedenkstein für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die 1945 in St. Margarethen ermordet wurden.
In den letzten Kriegstagen wurden auf Evakuierungsmärschen Gruppen von ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern nach St. Margarethen getrieben und dort exekutiert. 1961 wurden 18 der am 30. März 1945 beim Meierhof bei St. Margarethen getöteten und verscharrten Opfer exhumiert, nach Eisenstadt gebracht und dort bestattet.
Aus einem Massengrab auf freiem Felde in St. Margarethen wurden die sterblichen Überreste von 18 unbekannten ungarischen Zwangsarbeitern von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien enterdigt und in diesem Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. Sie starben während der Machtherrschaft des Nationalsozialismus den Märtyrertod für ihren Glauben
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