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        <title>Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart</title>
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/derla">DERLA: Digitale Erinnerungslandschaften</title>
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          <bibl>Halbrainer / Lamprecht / Rigerl, Orte und Zeichen der Erinnerung, Graz 2018.</bibl>
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                <term ref="https://gams.uni-graz.at/o:derla.keywords#keyword14">Gedenktafel</term>
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          <term ref="https://gams.uni-graz.at/o:derla.keywords#keyword29">Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde</term>
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            <name>IKG Graz/Stadtgemeinde Oberwart</name>
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      <editorialDecl>
        <p>Born digital TEI Dokument zur Beschreibung eines Erinnerungsortes bzw. Erinnerungszeichens.</p>
        <p>Erinnerungszeichen markieren Erinnerungsorte und machen sie in der Öffentlichkeit sichtbar. Sie sind ein sichtbarer Verweis auf Ereignisse, Erfahrungen und Verbrechen, die der Nationalsozialismus und Faschismus zu verantworten haben und sind intentionaler Ausdruck der Erinnerungskultur einer bestimmten Gruppe. Sie können physische oder virtuelle Manifestationen sein. Zur genaueren Bestimmung und Analyse werden die einzelnen Erinnerungsorte/Erinnerungszeichen durch spezifische Kriterien genauer klassifiziert und mit Information angereichert. Hierbei kann es zu Überlappungen und in manchen Fällen zu Unschärfen kommen, weshalb teils Mehrfachzuordnungen in den einzelnen Kategorien vorgenommen werden.</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <p>Die digitale Erinnerungslandkarte Österreichs (DERLA) ist ein Dokumentations- und Vermittlungsprojekt. Es dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer sowie die Orte des Terrors des Nationalsozialismus in Österreich und setzt sich die kritische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Faschismus und der Erinnerung daran zum Ziel. Die ständig neu zu stellenden Fragen, was, wann, wo und von wem wie erinnert wurde und wird, geben Einblicke in die Transformationen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und sind Ausdruck unseres politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses in der Gegenwart. „Gedächtnisorte“, Denk- und Mahnmäler, Gedenktafeln, Gedenkstätten sowie Straßenbezeichnungen nach WiderstandskämpferInnen und Opfern des NS-Regimes sind die Materialisationen des Geschichtsbewusstseins im Alltag. Der Blick auf die Erinnerungslandschaft in der Gegenwart gibt daher zum einen Einblick in das kollektive Gedächtnis der österreichischen Gesellschaft und zum anderen legt die Beschäftigung mit ihrer Entstehungsgeschichte die Konjunkturen dieser Beschäftigung offen.</p>
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          <p>Institutionelle und Personale Rollen taxonomie</p>
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          <p>Datums Taxonomie</p>
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      <desc>Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart (©Nora Brettl)</desc>
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        <p>Seit 1868 gab es in Oberwart eine Filialgemeinde der Israelitischen Kultusgemeinde Schlaining. Als Oberwart als Wirtschaftsstandort immer attraktiver wurde, wanderten zusehends Jüdinnen und Juden aus Stadtschlaining zu. 1930 wurde die Filialgemeinde Oberwart als eigenständige Israelitische Kultusgemeinde anerkannt. Bereits acht Jahre später wurde diese durch die Nationalsozialisten wieder aufgelöst. 141 Jüdinnen und Juden wurden aus Oberwart vertrieben und versuchten sich ins Ausland zu retten. Die 1904 erbaute Synagoge wurde durch die Nationalsozialisten enteignet und zu einem Feuerwehrhaus umfunktioniert. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude zur Zentralmusikschule umgebaut und ein Teil der Fassade der ehemaligen Synagoge nachgebildet, an der seit 1989 eine Gedenktafel an die ehemalige Synagoge erinnert.</p>
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        <p>Zum Gedenken an den Leidensweg unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger. Hier stand ihr Bethaus. Es wurde 1938 von den Nationalsozialisten zerstört.</p>
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