Virtuelles Gipsmuseum

Institut für Antike

Projektbeschreibung

Im Rahmen des vom BMBWF (Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung) geförderten Projektes DiTAH (Digitale Transformation der österreichischen Geisteswissenschaften) entsteht am Institut für Antike in Kooperation mit dem Institut Zentrum für Informationsmodellierung ein Virtuelles Museum der Abgusssammlung des Instituts für Antike der Universität Graz.

Am Institute für Antike wird das Projekt von Elisabeth Trinkl, mit Unterstützung von Stephan Karl, Manfred Lehner und Jennifer Semler geleitet.

Chiara Zuanni betreut die Umsetzung der digitalen Aspekte am ZIM, mit Unterstützung von Julia Martin.

Ziel des Projektes ist die prototypische Umsetzung eines Virtuellen Museums, welche in vier Schritten erfolgen wird:

  • Digitalisierung der als Ensemble denkmalgeschützten Sammlungsräumlichkeiten im Universitätshauptgebäude,
  • Kompilierung relevanter Eckdaten zu den Gipsabgüssen sowie Einpflegung in ein digitales Archiv (Stand 2022),
  • Dokumentation von ausgewählten Gipsabgüsse durch hochaufgelöste 3D-Modelle und
  • Präsentation der Daten zu den Abgüssen und ihrer Geschichte zusammen mit 3D-Beispielmodellen in einem Online-Portal.

Der Einsatz dieser Werkzeuge, die vor allem im Bereich der Digitalen Museumswissenschaften anzusiedeln sind, soll den Zugang zu der umfassenden Objektsammlung erleichtern, Interesse an den Objekten und ihrer Geschichte wecken und ihre Sichtbarkeit weiter stärken. Deshalb werden auch allgemeine Informationen über die Sammlung bereitgestellt.

Die Arbeiten werden unter direkter Einbindung von Studierenden durchgeführt und von einschlägigen Lehrveranstaltungen am Institut für Antike (M. Christidis, M. Lehner) und am Institut Zentrum für Informationsmodellierung (Ch. Zuanni) begleitet, um vor allem die Digitalisierungsarbeiten sowie die Erfassung von Informationen und Daten zu unterstützen.

Technologien

Die Projektdaten werden am FEDORA-Commons basierten Repositorium GAMS ( Geisteswissenschaftliches Asset Management System ) des Austrian Centre for Digital Humanities gehostet.