Projektbeschreibung
Über das Projekt
Das Editionsvorhaben "Hörger-Chronik" stellt eine Kooperation von Historikern, die für die Transkription der originalen Texte nach TEI und die semantische Vorkodierung zuständig waren, und Spezialisten der Digital Humanities, die für die Optimierung und Visualisierung der Daten verantwortlich sind, dar.
In der ersten Projektphase transkribierten Johannes Schwarz und Robert Klugseder die Inhalte der Chronik nach TEI und ergänzten das Datenmaterial um Metainformationen zu Personen und Orten.
In der zweiten Projektphase erfolgte die technische Umsetzung der Digitalen Edition im Rahmen der Masterarbeit von Maximilian Vogeltanz am Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities der Karl-Franzens-Universität Graz (Betreuung: Martina Scholger).
Ziel der wissenschaftlichen Abschlussarbeit war es, die im Vorprojekt entstandenen "Roh-TEI-Daten" in eine geeignete Form zu bringen und als Webedition zu visualisieren. Das Ergebnis ist eine Digitale Edition, in der Transkription und Faksimile gegenübergestellt sind. Der dargestellte Text ist nach ausgewählten Kriterien filterbar und legt besonderes Augenmerk auf vorkommende Personen, Orte und Zeitangaben. Informationen zu den genannten Personen stehen in normalisierter Form in einem separaten Register zur Verfügung und sind mit dem Editionstext verlinkt.
Als Ergänzung der Edition stehen Informationen zum Kloster Aldersbach und zu Abt Gerhard Hörger sowie eine Einordnung der Annalen in die Gesamtüberlieferung der historischen Quellen des Zisterzienserstifts zur Verfügung.
Die Textedition steht als frei zugängliches TEI-P5-XML-Dokument als Download zur Verfügung.
Technische Umsetzung
Die weitere Verarbeitung des Datenmaterials, bestehend aus den Scans des Originalmanuskripts und einer mittels TEI-P5-konformen XML kodierten Transkription des Textes, erfolgte in einem 2-Schritt-Verfahren. Mit einer XSL-Transformation wurde das vorhandene TEI-Dokument bearbeitet, ergänzt, vervollständigt und optimiert. Durch weitere Transformationen mittels XSLT wurde schließlich die Web-Ansicht erzeugt.
