»eine Heimatvertriebene«

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Kommentar

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden auf Grundlage der „Beneš-Dekrete“ (1945/46): die „Deutschböhmen“ und „Deutschmährer“ Tschechiens verwiesen. Das deutsche „Bundesvertriebenengesetz“ 1953 bezeichnet jene Personen als „Heimatvertriebene“, die 1937 auf einem Gebiet des Deutschen Reichs oder der österreichisch-ungarischen Monarchie (Zustand 1914) gelebt haben und dann vertrieben wurden (Bundesvertriebenengesetz 1953, 201).

Textausschnitte

Ida H., S. 233

[...] irgendwoher aus dem sudetendeutschen Raum stammen, „eine Heimatvertriebene“ [...]


Zitiervorschlag:
„eine Heimatvertriebene“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.ida.780, 2019-02.