Keltische Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania Inferior

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Nehalennia

CF-GeI-430

N̂EHA[---]
[---]+[---]
Neha[---]
[---]+[---]
CivitasCivitas Frisiavonum
Apparatus criticusZ. 2: unter dem A (in Zeile 1) ist eine Querhaste sichtbar – Stuart/Bogaers
Übersetzung Deutsch

Neha…

Übersetzung Englisch

Neha…

Autopsienon vidimus
Lesung gründet auf: Stuart/Bogaers
Editionen und LesungenStuart/Bogaers 2001, C1
Elektronische RessourcenEDCS-23400660 (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby)
www.trismegistos.org/text/417318 (Trismegistos)
Fundort antikGanuenta
Fundort modern Oosterschelde bei Colijnsplaat
VerwahrungMiddelburg, Zeeuws Genootschap, GA 1994-44
InschriftträgerWeihestein
Material Kalkstein
Archäologische Klassifikation Fragment
Beschreibung Objekt

Es handelt sich um ein rundum abgeschlagenes Fragment des Altarkörpers mit Inschrift. Aussagen zu Gestaltung und Form können nicht gemacht werden.

Zustand Objekt kleineres Fragment
MaßeHöhe: 9,0 cm
Breite: 16,0 cm
Tiefe: 11,5 cm
Ikonografiekein Dekor erhalten
Zustand Inschriftfeld kleineres Fragment
Technikgemeißelt
Inschrift

Kleines Fragment eines Textes über dessen weitere Ausdehnung keine Aussagen möglich sind.
Ligatur: s. Majuskeltext

Kommentar Götternamen

Neha…: Rest von Nehalennia oder einer Variante: keltisch; ‚diejenige im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel in Spickermann 2005, 141; de Bernardo Stempel 2004)

Belegsituation:
Nehalennia (incl. ev. Varianten):
- Germania Inferior: der Göttername ist, bis auf wenige Ausnahmen, als dea Nehalennia überaus häufig belegt. Ob Nehalennia in der hier vorgelegten Inschrift als dea bezeichnet wurde, ist nicht mehr zu sagen. So gut wie alle Zeugnisse stammen aus Domburg oder Colijnsplaat.
- Außerhalb der Germania Inferior: -

ZitiervorschlagCF-GeI-430, hdl.handle.net/11471/504.50.430
LizenzCreative Commons BY-NC 4.0

Bild 1: Stuart/Bogaers 2001, Taf.104, C1, Rechte vorbehalten