Keltische Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania Inferior


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Nehalennia

CF-GeI-427

[---]ṆNIẠ[---]
[---]ONI[---]
[---]TIṾ[---]
[---]M[---]
[---]nnia[e]
[---]oni[us]
[---]tiu[s]
[---]m(erito?)
CivitasCivitas Frisiavonum
Apparatus criticusZ. 1: [--- Nehale]nnia[e] –AE, EDH
Z. 3: [Primi?]tiu[s] – AE, EDH
Z. 4: [---]M – Stuart/Bogaers
Übersetzung Deutsch

Für ...nnia!
… onius … itius … verdientermaßen

Übersetzung Englisch

To ...nnia!
… onius … itius … deservedly

Autopsienon vidimus
Lesung gründet auf: Stuart/Bogaers und Photo
Editionen und LesungenStuart/Bogaers 2001, B75
AE 2001, 1502
Elektronische RessourcenHD047382 (Version von 2017-06-12) (Epigraphische Datenbank Heidelberg)
EDCS-23400648 (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby)
www.trismegistos.org/text/209600 (Trismegistos)
Fundort antikGanuenta
Fundort modern Oosterschelde bei Colijnsplaat
VerwahrungLeiden, Rijksmuseum van Oudheden, i 1974/9.163
InschriftträgerWeihestein
Material Kalkstein
Archäologische Klassifikation Fragment
Beschreibung Objekt

Es handelt sich um den Mittelteil einer Inschriftentafel, der rundherum abgeschlagen ist. Aussagen zu Form und Gestaltung können nicht gemacht werden.

Zustand Objekt größeres Fragment
MaßeHöhe: 30,5 cm
Breite: 12,0 cm
Tiefe: 13,5 cm
Ikonografiekein Dekor erhalten
Zustand Inschriftfeld größeres Fragment
Technikgemeißelt
Inschrift

Der Text ist an allen Rändern abgebrochen.

Kommentar Götternamen

...nnia: Rest einer Variante von Nehalennia: keltisch; ‚diejenige im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel in Spickermann 2005, 141; de Bernardo Stempel 2004)

Belegsituation:
Nehalennia (incl. ev. Varianten):
- Germania Inferior: der Göttername ist, bis auf wenige Ausnahmen, als dea Nehalennia überaus häufig belegt. Für die hier vorgelegte Inschrift ist nicht zu sagen, ob vor dem Namen der Göttin noch „deae“ zu lesen war. So gut wie alle Zeugnisse stammen aus Domburg oder Colijnsplaat.
- Außerhalb der Germania Inferior: -

ZitiervorschlagCF-GeI-427, hdl.handle.net/11471/504.50.427
LizenzCreative Commons BY-NC 4.0


Bild 1: Stuart/Bogaers 2001, Taf.100, B75, Rechte vorbehalten