Keltische Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania Inferior


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Nehalennia

CF-GeI-418

[---] H · D · D
[---]AE NEHẠ
[In] h(onorem) d(omus) d(ivinae)
[De]ae Neha
CivitasCivitas Frisiavonum
Apparatus criticusZ. 2: möglich wäre eine Ergänzung in der folgenden verlorenen Zeile auf [lenniae ---] AE, EDH
Übersetzung Deutsch

Zur Ehre des Kaiserhauses. Für die Göttin Neha…!

Übersetzung Englisch

In honour of the Divine Household. To the goddess Neha…!

Autopsienon vidimus
Lesung gründet auf: Stuart/Bogaers
Editionen und LesungenStuart/Bogaers 2001, B65
AE 2001, 1501
Elektronische RessourcenHD047381 (Version von 2017-06-12) (Epigraphische Datenbank Heidelberg)
EDCS-23400639 (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby)
www.trismegistos.org/text/209599 (Trismegistos)
Fundort antikGanuenta
Fundort modern Oosterschelde bei Colijnsplaat
VerwahrungMiddelburg, Zeeuws Genootschap, GA 1994-10
InschriftträgerWeihestein
Material Kalkstein
Archäologische Klassifikation Fragment
Inschrift außerhalb des Inschriftenfeldes
Aufsatzschmuck
glatt
Beschreibung Objekt

Von dem Weihealtar ist der obere Teil erhalten – die Bekrönung ist unverziert, hier ist auch die erste Zeile der Inschrift zu finden (Stuart/Bogaers 2001, 143). Weitere Aussagen sind nicht möglich.

Zustand Objekt kleineres Fragment
MaßeHöhe: 14,0 cm
Breite: 14,5 cm
Tiefe: 3,0 cm
Ikonografiekein Dekor vorhanden bzw. erhalten
Zustand Inschriftfeld kleineres Fragment
Technikgemeißelt
Inschrift

Die rechte obere Ecke des Inschriftentexts ist erhalten. Zeile 1 findet auf dem Aufsatz oberhalb des eigentlichen Inschriftenfeldes.

Datierung1. H. 3.Jh.
Kommentar Götternamen

Neha…: Rest von Nehalennia oder einer Variante: keltisch; ‚diejenige im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel in Spickermann 2005, 141; de Bernardo Stempel 2004)

Belegsituation:
Nehalennia (incl. ev. Varianten):
- Germania Inferior: der Göttername ist, bis auf wenige Ausnahmen, als dea Nehalennia überaus häufig belegt. So gut wie alle Zeugnisse stammen aus Domburg oder Colijnsplaat.
- Außerhalb der Germania Inferior: -

ZitiervorschlagCF-GeI-418, hdl.handle.net/11471/504.50.418
LizenzCreative Commons BY-NC 4.0


Bild 1: Stuart/Bogaers 2001, Taf.98, B65, Rechte vorbehalten