Keltische Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania Inferior


« zurück zur KategorieTEI

Matronae Renahenae

CF-GeI-281

MATRO[---]
RENAHE[---]
MV
Matro[nis]
Renahe[nabus?]
MV
Übersetzung Deutsch

Für die Matronae Renahenae!

Übersetzung Englisch

To the Matronae Renahenae!

Autopsievidimus
Editionen und LesungenLehner 1918, Nr.549
Finke 1927, Nr.315
Elektronische RessourcenEDCS-11202029 (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby)
www.trismegistos.org/text/417803 (Trismegistos)
VerwahrungBonn, Rheinisches Landesmuseum, 28637
InschriftträgerWeihestein
Material Kalkstein
Archäologische Klassifikation Fragment
Dübelloch
glatt
Beschreibung Objekt

Der Stein gehört laut Lehner (1918, 208 f.) zum uninventarisierten Altbestand des Museums in Bonn, daher gibt es keine Aufzeichnung zu Herkunft, Fundkontext o.Ä. Es handelt sich bei dem Weihestein um den Rest der linken Seite. Der Stein ist oben, unten und rechts abgebrochen; weitere Aussagen zu seinem ursprünglichen Aussehen können nicht gemacht werden. Lehner merkt an, dass es an der Oberseite des Steins ein Dübelloch zu finden ist, was für eine mögliche Zweitverwendung des Steins spricht und vielleicht auch seinen zubehauenen aktuellen Zustand erklären könnte.
An der Rückseite ist eine kleine rechteckige Vertiefung in etwa der Mitte des Fragmentes erkennbar. Auch dies lässt auf eine Zweitverwendung schließen.

Zustand Objekt größeres Fragment
MaßeHöhe: 16,0 cm
Breite: 31,0 cm
Tiefe: 18,0 cm
IkonografieAuf dem Rest der erhalten gebliebenen linken Schmalseite ist kein Dekor zu erkennen, d.h. der Stein könnte über keinen seitlichen Reliefschmuck verfügt haben. Weitere Aussagen können aufgrund des Erhaltungszustandes nicht gemacht werden.
Zustand Inschriftfeld größeres Fragment
Technikgemeißelt
Buchstabenhöhe3,9–4,0 cm
Inschrift

Der Inschriftentext ist oben, rechts und unten abgebrochen bzw. abgeschlagen; der linke Rand ist vorhanden.

Kommentar Götternamen

Renahenae: *renos keltisch für Rhein (Schmidt 1987, 142)

Belegsituation:
Matronae Renahenae (incl. ev. Varianten):
- Germania Inferior: Der Name der Matronen ist 2 x belegt. Die hier besprochene Inschrift kann mit Hilfe von CF-GeI-280 ergänzt werden.
- Außerhalb der Germania Inferior: -

ZitiervorschlagCF-GeI-281, hdl.handle.net/11471/504.50.281
LizenzCreative Commons BY-NC 4.0


Bild 1: CIL XIII Projekt, CC BY-NC
Bild 2: CIL XIII Projekt, CC BY-NC
Bild 3: , Rechte vorbehalten
Bild 4: CIL XIII Projekt, CC BY-NC
Bild 5: FercanGermaniaInferior, CC BY-NC