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EPSG 930

Inschrift:
Transkription:
1-7: Sauber geschrieben, aber einzelne Buchstaben offenbar ausgelassen, wie C statt CL für Claudia und Igenuo statt Ingenuo.1T(ito) Flavio
2Diocaito
3e^t C(laudiae?) Finite
4con(iugi) v(ivi) f(ecerunt) s(i)bi
5e^t I(n)genuo
6fi(lio) a^n(norum) X^X.
Übersetzung:Dem Titus Flavius Diocaitus und der Claudia Finita seiner Frau. Sie haben es für sich und den Sohn Ingenuus, der mit 20 Jahren (verstarb) gemacht.
Kommentar:Der Dativ der Grabmalerrichter - einheimische Peregrine - ist eher ungewöhnlich.
Sprache:Latein
Gattung:Grabinschrift
Beschreibung:Stele aus Marmor oben und unten abgebrochen. Seitlich von gedrehten Halbsäulen eingerahmtes Inschriftenfeld.
Maße:Höhe: 68 cm
Breite: 53 cm
Tiefe: 17,5 cm
Zeilenhöhe:Zeile 1: 7 cm, Zeile 2: 6,5 cm, Zeile 3-5: 6 cm, Zeile 6: 5,5 cm
Datierung:2. Jh.n.Chr.: Gentile Flavius weist in das 2. Jd.
Fundort (modern):Miklavž na Dravskem PoljuDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in GeoNames.
Geschichte:1894 beim Nikolaihof gefunden.
Aufbewahrungsort:Graz, Universalmuseum Joanneum, Inv.Nr. 103
Konkordanzen:CIL 03, 14107
ILLPRON 01822
AIJ 00106
RIS 00343
UBI ERAT LUPA 1233
Abklatsch:
EPSG_930
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:leicht beschädigt
Farbe:hellbraun
Impressum:
Herausgeber:Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz
Datenerfassung:Ingrid Weber-Hiden
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Universität Graz
Rechte:Creative Commons BY-NC-SA 4.0
Permalink:http://gams.uni-graz.at/o:epsg.930
Handle:hdl.handle.net/11471/504.40.900