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EPSG 878

Inschrift:
Transkription:
1Coma
2Lottonis f(ilius)
3Atuiae f(iliae)
4et s(ibi) v(ivus) f(ecit).
Übersetzung:Coma, Sohn des Lotto hat für Atuia, der Tochter und für sich zu Lebzeiten das gemacht.
Kommentar:Coma ist einer der keltischen Männernamen auf -a, wobei allerdings bisher alle den Namen als den einer Frau interpretiert haben.
Sprache:Latein
Gattung:Grabinschrift
Beschreibung:Platte aus Marmor mit leicht beschädigten Kanten.
Maße:Höhe: 43,5 cm
Breite: 64,5 cm
Tiefe: 13 cm
Zeilenhöhe:Zeile 1: 7-7,4 cm, Zeile 2: 6-6,3 cm, Zeile 3: 4,4-4,6 cm, Zeile 4: 4,2 cm
Datierung:1.-2. Jh.n.Chr.: Die Verwendung nur keltischer Namen spricht für eine frühe Datierung.
Herkunftsort:Virunum
Fundort (historisch):VirunumDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in Pleiades.
Fundort (modern):MagdalensbergDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in GeoNames.
Geschichte:1867 am Helenenberg gefunden.
Aufbewahrungsort:Magdalenberg, Lapidarium, Inv.Nr. 36
Konkordanzen:CIL 03, 04899a (p 1813)
CSIR-OE -02-05, 00451
ILLPRON 00248
AEA 1999/00, +00070
AEA 2004, +00019
EDH 57150
UBI ERAT LUPA 2521
Literatur:Piccottini - Vetters, Führer Magdalensberg6 2003, 146-147 Nr. 36.
H. Vetters, Carinthia 144, 1954, 35-36 Nr. 8.
Abklatsch:
EPSG_878
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:gut erhalten
Farbe:braun
Impressum:
Herausgeber:Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz
Datenerfassung:Ingrid Weber-Hiden
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Universität Graz
Rechte:Creative Commons BY-NC-SA 4.0
Permalink:http://gams.uni-graz.at/o:epsg.878
Handle:hdl.handle.net/11471/504.40.842