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EPSG 743

Inschrift:
Transkription:
1Oraee
2ex imp(erio)
3m(atris) d(eorum) m(agnae)
4l(ibenti) a(nimo) p(osuit).
Übersetzung:Oraee hat (den Altar) auf Weisung der Magna Mater der Götter mit willigem Geist errichtet.
Kommentar:Oraee ist entweder die Dedikantin, wahrscheinlich eine hübsche griechische Sklavin (Ωραίη, die Schöne), oder eine Gottheit Oraia, die jedoch nur einmal in einer griechischen Inschrift als götterähnliche Gestalt im Umfeld der Aphrodite und der Dea Syria genannt wird (siehe IG 1280a add. p. 520).
Wenn man die Interpretation als Gottheit bevorzugt, ergibt sich für die Auflösung der Kürzel der Name des Dedikanten, der aber nicht klar ist.
Sprache:Latein
Gattung:Weihinschrift
Beschreibung:Altar aus Kalkstein oben links abgeschlagen, bestoßene Gesimsleisten, mit einem flachen, sich nach oben verjüngenden Aufsatz.
Maße:Höhe: 46,5 cm
Breite: 50,5 cm
Tiefe: 26,5 cm
Zeilenhöhe:3-4,5 cm
Datierung:1.-2. Jh.n.Chr.
Herkunftsort:Emona
Fundort (historisch):EmonaDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in Pleiades.
Fundort (modern):LjubljanaDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in GeoNames.
Geschichte:1911 bei Grabungen von W. Schmied im Haus VI
Aufbewahrungsort:Ljubljana, Narodni Muzej Slovenije, Inv.Nr. L 83
Konkordanzen:AIJ 00162
RINMS 00021
UBI ERAT LUPA 8871
Literatur:O. Cuntz, JbA 7, 1913, 204 Nr. 10 fig. 11.
Abklatsch:
EPSG_743
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:gut erhalten
Farbe:hellbraun
Impressum:
Herausgeber:Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz
Datenerfassung:Ingrid Weber-Hiden
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Universität Graz
Rechte:Creative Commons BY-NC-SA 4.0
Permalink:http://gams.uni-graz.at/o:epsg.743
Handle:hdl.handle.net/11471/504.40.698