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EPSG 712

Inschrift:
Transkription:
1Nutr[i]cibus pro sal(ute)
2Iucund[a]e domi^nae Her-
3[a]cliti fili(i) Ph[ilo?] pater v(otum) s(olvit) l(ibens) m(erito).
Übersetzung:Den Nutrices (geweiht) für das Wohl der Herrin Iucunda und des Sohnes Heraclitus hat der Vater Philo? das Gelübde gerne und wie es die Göttinnen verdienten eingelöst.
Kommentar:In Poetovio gab es offenbar eine lokale Tradition den Geburtsgöttinnen zu opfern, wohl nach gut überstandener Geburt.
Sprache:Latein
Gattung:Weihinschrift
Beschreibung:Weihrelief in fünf Fragmente zerbrochen. Zwei Fragmente mit der Inschrift. Links der Rest einer stehenden Frau, einen Korb auf dem Kopf haltend und rechts eine Nutrix auf einem Thron sitzend mit einem Säugling und einem Knaben.
Maße:Höhe: 34 cm
Breite: 37 cm
Tiefe: 8 cm
Zeilenhöhe:2-2,5 cm
Datierung:2.-3. Jh.n.Chr.
Herkunftsort:Poetovio, Im 2. Mithräum wohl sekundär verwendet
Fundort (historisch):PoetovioDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in Pleiades.
Fundort (modern):Spodnja HajdinaDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in GeoNames., Im 2. Mithräum wohl sekundär verwendet
Aufbewahrungsort:Ptuj, Pokrajinski Muzej, Inv.Nr. RL 82
Konkordanzen:CIL 03, 15184,25
AIJ 00327
UBI ERAT LUPA 8754
Literatur:Abramic, Poetovio 78-79 Nr. 75. Abb. 19.
Abklatsche:
EPSG_712a
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:leicht beschädigt
Farbe:hellbraun
EPSG_712b
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:leicht beschädigt
Farbe:hellbraun
Impressum:
Herausgeber:Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz
Datenerfassung:Ingrid Weber-Hiden
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Universität Graz
Rechte:Creative Commons BY-NC-SA 4.0
Permalink:http://gams.uni-graz.at/o:epsg.712
Handle:hdl.handle.net/11471/504.40.668