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EPSG 1076G, EPSG 1076aG

Inschrift:
Transkription:
1-2: Die Schrift verläuft stoichedon. Im Unterschied zur anderen Künstlersignatur (IvO 630) ist diese nicht in gebundener Sprache abgefasst.1Ἄτοτος ⁝ ἐποίϝεhε ⁝ Ἀργεῖος
2κἀργειάδας ⁝ hαγελάιδα ⁝ τἀργείο.
Übersetzung:Atotos hat dies gemacht, der Argiver, und Argeiadas, (der Sohn) des Hageladas, des Argivers.
Kommentar:Bei der Inschrift handelt es sich um die zweite Künstlersignatur der Weihung des Praxiteles.
Zum Epigramm der Weihung siehe die Abklatsche mit den Inv.Nr. EPSG_1065aG, EPSG_1086G, EPSG_1059G (= IvO 266), zur anderen Künstlersignatur die Abklatsche mit den Inv.Nr. EPSG_1065G, EPSG_1065aG (= IvO 630)!
Zu den in dieser Signatur genannten Künstlern siehe Semmlinger 68b (p 380-382)!
Sprache:Griechisch
Gattung:Sonstige Inschrift
Beschreibung:Zwei Blöcke aus bläulichem, parischem Marmor, die Teile eines großen Bathrons waren. Dieses bestand insgesamt aus fünf Quadern, die wiederum vier marmorne Oberquader trugen, auf denen wohl die Statuen standen. Auf der Vorderseite dieser beiden Blöcke, des rechten Abschlusses des Monuments, stand diese Künstlersignatur.
Maße:Höhe: 32 cm
Breite: 151 cm
Tiefe: 96 cm
Zeilenhöhe:3-4 cm
Datierung:490-475 v.Chr.: "Ende des ersten Viertels des 5. Jh. v.Chr., 480-475 (?)" Semmlinger 68b (p 374; 376); "paucis annis ante 484" CEG-01, 00380.
Herkunftsort:Olympia
Fundort (historisch):OlympiaDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in Pleiades.
Fundort (modern):OlympiaDer Link verweist auf den Normdateneintrag des Ortes in GeoNames., vor bzw. östlich der Südostecke des Zeustempels
Aufbewahrungsort:Olympia, Museum, Inv.Nr. 30; 12
Konkordanzen:IvO 631
CEG -01, 00380
Semmlinger 68b
Literatur:IvO 266
Abklatsche:
EPSG_1076G
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:gut erhalten
Farbe:weiß
EPSG_1076aG
Aufbewahrung:Kasten
Zustand:gut erhalten
Farbe:weiß
Anmerkungen:EPSG_1076G: An den Rändern leicht vergilbt.
EPSG_1076aG: An den Rändern leicht vergilbt, links leicht zerknittert. Die letzten beiden Buchstaben der Inschrift sind nicht mehr am Abklatsch, vom drittletzten Buchstaben (E) ist die Längshaste gegeben.
Impressum:
Herausgeber:Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz
Datenerfassung:Christian Wallner
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Universität Graz
Rechte:Creative Commons BY-NC-SA 4.0
Permalink:http://gams.uni-graz.at/o:epsg.1076g
Handle:hdl.handle.net/11471/504.40.60