Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Jakob I., Seckau

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Hauptsiegel als Einbandsiegelprägung

Datierung: zwischen 1615 und 1633

Foto: Feiner Martin

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen halbrunden Schild in Barockkartusche, geviert, (1) und (4) in Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), (2) drei Fackeln mit Flammen (persönliches Wappen), (3) ein Panther (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darüber, Pedum schrägrechts zwischen der Mitra mit Pannisellus links der Mitra.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis mit römischen Ziffern
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:+ IACOBVS + EPISCOPVS + SECCOVIENSIS ☼ MDCXV ☼
Übersetzung:Jakob Bischof von Seckau, 1615
Kommentar:Umschrift beginnt rechts unten
Materialität
Form:oval
Maße:48 x 65 mm
Typ des Siegels:Siegelprägung auf Leder
Siegelstoff:Leder
Farbe:

goldfärbig

Befestigung:Prägung auf Leder
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Jakob I. Eberlein der Diözese Seckau

1615-08-22 bis 1633-08-12

Martin Brenner brachte bei seiner Resignation als Seckauer Bischof am 1.8.1615 Jakob Eberlein als Wunschkanditat vor. Dieser wurde am 22.8.1615 vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems persönlich konsekriert.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Brenner Bibliothek, Bistums- und Herrschaftsinventare, Bibliothekskatalog 1615; Standort 149c, Schuber 155

Buch, zwischen 1615 und 1633

Weitere Siegel:se-74se-75se-76se-77se-78se-79
Literatur

Karl Amon, Art. Eberlein, Jakob. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 142f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz