Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Jakob I., Seckau

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Kleines Siegel

Datierung: 1630-12-24

Foto: Feiner Martin

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt zwei ovale Schilde in einer Barockkartusche, rechts in rotem Feld mit kariertem Rand eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-,Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), links unter Schildhaupt, darin drei Fackeln mit Flammen, ein Panther (persönliches Wappen).##Die Schilde sind timbriert: Mitra mit Vittae darüber, Pedum schräglinks zwischen der Mitra mit Pannisellus rechts der Mitra; mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:I(acobus) D(ei) G(ratia) ~ E(piscopus) S(eccoviensis)
Übersetzung:Jakob von Gottes Gnaden Bischof von Seckau
Materialität
Form:achteckig
Maße:17 x 19 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck, leichte Farbunterschiede
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Jakob I. Eberlein der Diözese Seckau

1615-08-22 bis 1633-08-12

Martin Brenner brachte bei seiner Resignation als Seckauer Bischof am 1.8.1615 Jakob Eberlein als Wunschkanditat vor. Dieser wurde am 22.8.1615 vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems persönlich konsekriert.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Pfarrakten Hl. Blut, Pfarrer 1

Urkunde, 1630-12-24, Graz

Weitere Siegel:se-74se-75se-76se-77se-78se-80
Literatur

Karl Amon, Art. Eberlein, Jakob. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 142f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz