Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Jakob I., Seckau

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Kleines Siegel

Datierung: 1617-03-28

Foto: Feiner Martin

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen halbrunden Schild in Barockkartusche, geviert, (1) und (4) in Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), (2) drei Fackeln mit Flammen (persönliches Wappen), (3) ein Panther (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darauf, Pedum schräglinks zwischen der Mitra mit Pannisellus rechts der Mitra; mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:I(acobus) D(ei) G(ratia) ~ E(piscopus) S(eccoviensis)
Übersetzung:Jakob von Gottes Gnaden Bischof von Seckau
Materialität
Form:rund
Maße:27 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck, leichte Farbunterschiede
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Jakob I. Eberlein der Diözese Seckau

1615-08-22 bis 1633-08-12

Martin Brenner brachte bei seiner Resignation als Seckauer Bischof am 1.8.1615 Jakob Eberlein als Wunschkanditat vor. Dieser wurde am 22.8.1615 vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems persönlich konsekriert.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Altbestand 4/14/6

Briefumschlag, 1617-03-28, Graz

Kommentar: Kanzleivermerk Ausgang

Weitere Siegel:se-74se-75se-77se-78se-79se-80
Literatur

Karl Amon, Art. Eberlein, Jakob. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 142f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz