Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Jakob I., Seckau

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Kleines Siegel

Datierung: 1615-12-02

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen halbrunden Schild in Barockkartusche, geviert, (1) und (4) in rotem, mit Blumenranken bestreutem Feld eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), (2) drei Fackeln mit Flammen (persönliches Wappen), (3) ein Panther (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darauf, Pedum schräglinks zwischen der Mitra mit Pannisellus rechts der Mitra; mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis mit arabischen Ziffern
Transliteration:I(acobus) D(ei) G(ratia) ~ E(piscopus) S(eccoviensis) | 16~~15
Übersetzung:Jakob von Gottes Gnaden Bischof von Seckau, 1615
Materialität
Form:rund
Maße:30 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Jakob I. Eberlein der Diözese Seckau

1615-08-22 bis 1633-08-12

Martin Brenner brachte bei seiner Resignation als Seckauer Bischof am 1.8.1615 Jakob Eberlein als Wunschkanditat vor. Dieser wurde am 22.8.1615 vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems persönlich konsekriert.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Pfarrakten Teuffenbach, Pfarrer

Urkunde, 1615-12-02, Graz

Weitere Siegel:se-74se-76se-77se-78se-79se-80
Literatur

Karl Amon, Art. Eberlein, Jakob. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 142f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz