Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Jakob I., Seckau

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Hauptsiegel

Datierung: 1618-04-03

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, geviert, (1) und (4) in rotem, mit Blumenranken bestreutem Feld eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), (2) drei Fackeln mit Flammen (persönliches Wappen), (3) ein Panther (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darauf, Pedum schräglinks zwischen der Mitra; mit Datierung.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:[+] IACO[BVS • D(ei) • G(ratia) • E]P¯(iscopu)S • ~ SECCOVIENSI[S]
Übersetzung:Jakob von Gottes Gnaden Bischof von Seckau
Kommentar:Umschrift beginnt rechts unten
Aufschrift
Schrifttyp:arabische Ziffern
Transliteration:16~~[15]
Übersetzung:1615
Materialität
Form:rund
Maße:37 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer Holzkaspel
Zustand:unregelmäßig geformt, Umschrift rechts oben doppelter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Jakob I. Eberlein der Diözese Seckau

1615-08-22 bis 1633-08-12

Martin Brenner brachte bei seiner Resignation als Seckauer Bischof am 1.8.1615 Jakob Eberlein als Wunschkanditat vor. Dieser wurde am 22.8.1615 vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems persönlich konsekriert.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

I/194a

Urkunde, 1618-04-03, Graz

Weitere Siegel:se-75se-76se-77se-78se-79se-80
Literatur

Karl Amon, Art. Eberlein, Jakob. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 142f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz