Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Martin, Seckau

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Hauptsiegel

Datierung: zwischen 1585 und 1615

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen halbrunden Schild in Rollwerksrahmen, geviert, (1) und (4) in rotem, mit Blumenranken bestreutem Feld eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), (2) und (3) in Blau ein Männlein im kurzen Rocke und mit einer aufgestülpten Spitzhaube bedeckt, von der zwei Bänder links flattern, welches in der Rechten eine brennende Fackel hält und die Linke in die Seite stemmt (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darauf, Pedum schrägrechts hinter dem Schild; mit Datierung.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:+ S(igillum) + D(ei) + G(ratia) + MARTINVS + EPIS~~COPVS + SECCOV[I]E¯(n)S~~IS
Übersetzung:Siegel, Martin von Gottes Gnaden Bischof von Seckau
Aufschrift
Schrifttyp:arabische Ziffern
Transliteration:15~~85
Übersetzung:1585
Materialität
Form:rund
Maße:36 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:loses Siegel in einer Holzkapsel
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Martin Brenner der Diözese Seckau

1584 bis 1615-08-01

Martin Brenner wurde am 15.4.1584 zum Bischof von Seckau nominiert und am 5.5.1585 konsekriert. Krankheitsbedingt resignierte er am 1.8.1615.

Aufbewahrungsort:

Graz, Steiermärkisches Landesarchiv

Sondersammlung, lose Siegel

loses Wachssiegel, zwischen 1585 und 1615

Weitere Siegel:se-70se-71se-72se-73
Literatur

Karl Amon, Art. Brenner, Martin. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 81–83.

Basilika Seckau, Bischofskapelle, Portrait.

Siebmacherʼs großes Wappenbuch, ed. Gustav Adelbert Seyler, Bd. 8: Die Wappen der Bistümer und Klöster (Neustadt an der Aisch 1976) 108 Taf. 182.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz