Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Petrus, Seckau

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Kleines Siegel

Datierung: 1571-05-25

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen geteilten Schild der Hochrenaissance, oben eine Mitra aus der schräglinks die Curva eines Pedums herausragt, unten gespalten, vorne in Gold ein schwarzes Einhorn, begleitet vorne und hinten von je einem fünfstrahligen Stern (persönliches Wappen), hinten in Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau); mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:P(etrus) P(ercic) E(piscopus) [S](eccoviensis)
Übersetzung:Petrus Percic Bischof von Seckau
Materialität
Form:rund
Maße:21 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:fehlende Abdrucklinien als Bruchoberfläche noch vorhanden, Farbunterschiede
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Petrus Percic (Percicus, Persicus) der Diözese Seckau

1553-06-13 bis 1572-05-08

Petrus Percic wurde am 13.6.1553 vom Salzburger Administrator Ernst von Bayern zum Bischof von Seckau ernannt.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Pfarrakten Gamlitz, Pfarre und Pfarrer

Urkunde, 1571-05-25

Weitere Siegel:se-63se-64se-66
Literatur

Karl Amon, Art. Percic, Petrus. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 524f.

Basilika Seckau, Bischofskapelle, Portrait.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz