Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Petrus, Seckau

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Kleines Siegel

Datierung: 1554-02-10

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild der Hochrenaissance, geviert, (1) und (4) in Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), (2) und (3) in Gold ein schwarzes Einhorn, begleitet vorne und hinten von je einem fünfstrahligen Stern (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae auf dem Schildrand und darauf aufgesteckt die nach rechts gerichtete Curva eines Pedums; mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:• P(etrus) • P(ercic) • ~ • E(piscopus) • S(eccoviensis) •
Übersetzung:Petrus Percic Bischof von Seckau
Materialität
Form:oval
Maße:21.5 x 25 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Befestigung:aufgedrückt
Zustand:materialbedingte Unschärfe
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Petrus Percic (Percicus, Persicus) der Diözese Seckau

1553-06-13 bis 1572-05-08

Petrus Percic wurde am 13.6.1553 vom Salzburger Administrator Ernst von Bayern zum Bischof von Seckau ernannt.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Pfarrakten Gratwein, Pfarrer

Urkunde, 1554-02-10

Weitere Siegel:se-63se-65se-66
Literatur

Karl Amon, Art. Percic, Petrus. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 524f.

Basilika Seckau, Bischofskapelle, Portrait.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz