Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Ulrich IV., Seckau

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Ringsiegel als Rücksiegel

Datierung: 1423-05-10

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt in einer querovalen Kartusche zwei halbrunde Schilde nebeneinander, darüber jeweils ein Palmzweig; rechts in Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), links in Gold ein wachsendes schwarzes Einhorn (persönliches Wappen).Der Kartuschenrand ist mit Kreuzen verziert sowie oben und unten mit einer Lilie belegt.
Materialität
Form:rund
Maße:19 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Ulrich IV. von Albeck der Diözese Seckau

1417-12-15 bis 1431-12-12

Der Salzburger Erzbischof Eberhard III. von Neuhaus ernannte Ulrich von Albeck, Bischof von Verden, am 23.7.1417 zum Bischof von Seckau. Die Translation wurde durch Papst Martin V. am 15.12.1417 bestätigt.

Aufbewahrungsort:

Graz, Steiermärkisches Landesarchiv

AUR 4912

Urkunde, 1423-05-10, Seggau

Weitere Siegel:se-28se-29
Literatur

Thomas Vogtherr–Michaela Kronthaler, Art. Ulrich von Albeck. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1198 bis 1448 hg. Erwin Gatz (Berlin 2001) 724f.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 2: 1337–1452. MStLA 49 (1999) 67–69, 79–82.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz