Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Johann I., Seckau

Permalink: https://gams.uni-graz.at/o:epis.se-25

Signet als Rücksiegel

Datierung: 1398-11-09

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

LIDO-DokumentDruckversion
Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt zwei Dreieckschilde nebeneinander, rechts in Rot eine aus dem rechten Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), links in Schwarz ein rot gezungter silberner Wolf (persönliches Wappen).
Materialität
Form:achteckig, länglich
Maße:13 x 8 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck, Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Johann I. von Neuberg der Diözese Seckau

1380-04-14 bis 1399-06-11

Johann von Neuberg wurde nach dem Tod des Seckauer Bischofs Augustin Münzmeister von Breisach (25.3.1380) vom Salzburger Erzbischof Pilgrim II. von Puchheim zum Bischof von Seckau ernannt, die Konsekration erfolgte am 14.4.1380.

Aufbewahrungsort:

Graz, Steiermärkisches Landesarchiv

AUR 3956a

Urkunde, 1398-11-09, Leibnitz

Weitere Siegel:se-23se-24
Literatur

Michaela Kronthaler, Art. Johann von Neuberg. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1198 bis 1448 hg. Erwin Gatz (Berlin 2001) 722f.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 2: 1337–1452. MStLA 49 (1999) 67f., 75–77.

Gerda Hiebaum, Gemmensiegel und andere in Steinschnitt hergestellte Siegel des Mittelalters (Veröffentlichungen des Historischen Seminars der Universität Graz 9, Graz 1931) 45.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz