Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Erzbischof Pilgrim II., Salzburg

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Hauptsiegel als Privatsiegel

Datierung: 1366-06-10

Foto: P. Petrus Tschreppitsch, Benediktinerstift St. Paul

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Dreieckschild mit dem persönlichen Wappen des Siegelführers, in Silber ein roter Balken.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Majuskel, Unziale
Abgrenzung innen:Perlschnur
Abgrenzung außen:Perlschnur
Transliteration:+ S(igillum) P𐌴R𐌴G(r)I𐌿I D𐌴 PVC𐌷AI
Übersetzung:Siegel Pilgrims von Puchheim
Materialität
Form:rund
Maße:26 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Erzbischof

Pilgrim II. von Puchheim der Erzdiözese Salzburg

1365 bis 1396-04-05

Er wurde von der überwiegenden – österreichischen – Partei im Salzburger Domkapitel nach dem 11.9.1365 gegen den Kandidaten der bayerischen Partei Ortolf von Offenstetten zum Erzbischof von Salzburg gewählt. Konsekration und Palliumverleihung erfolgten vermutlich im Februar 1366.

Aufbewahrungsort:

St. Paul im Lavanttal, Stiftsarchiv

Urkunden St. Paul, Zl 140

Urkunde, 1366-06-10, Salzburg

Weitere Siegel:sa-62sa-63
Literatur

Franz Ortner, Art. Pilgrim von Puchheim. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1198 bis 1448 hg. Erwin Gatz (Berlin 2001) 672–674.

Franz Wagner, Die Siegelbilder der Salzburger Erzbischöfe des Spätmittelalters. Alte und moderne Kunst 156 (1978) 18.

Franz Ortner, Salzburgs Bischöfe in der Geschichte des Landes: 696–2005 (Wissenschaft und Religion. Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaften Salzburg 12, Frankfurt am Main 2005) 402.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz