Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Erzbischof Karl, Salzburg

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Hauptsiegel

Datierung: 1986-11-30

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild, unter Schildhaupt, darin gespalten, vorne in Gold ein rot gezungter schwarzer Löwe, hinten in Rot ein silberner Balken (Erzbistum Salzburg), gespalten, vorne in Rot eine silberne Spitze, hinten in Gold ein rotes Wagenrad (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Doppeltes Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), unter dem Schild auf Schriftband der Wahlspruch des Erzbischofs: UNI TRINOQUE DOMINO.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:+ CAROLUS ARCHIEPISCOPUS + SALISBURGENSIS
Übersetzung:Karl Erzbischof von Salzburg
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:UNI TRINOQUE DOMINO
Übersetzung:Dem einen und dreieinigen Herrn
Materialität
Form:rund
Maße:39 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Farbstempel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Erzbischof

Karl Berg der Erzdiözese Salzburg

1972-12-26 bis 1988-09-05

Am 26.12.1972 wählte ihn das Domkapitel zum Erzbischof von Salzburg. Die Wahl nahm er am 31.12. an, bestätigt wurde er vom Papst am 9.1.1973 und konsekriert am 25.2.1973. Im Jahr 1983 reichte er sein Rücktrittsgesuch ein, welches Papst Johannes Paul II. erst am 5.9.1988 annahm; bis zum 26.2.1989 blieb er Apostolischer Administrator.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Erzbischöfliches Ordinariat Salzburg

Urkundenkopie, 1986-11-30, Salzburg

Literatur

Franz Ortner, Art. Berg, Karl. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1945–2001 hg. Erwin Gatz (Berlin 2002) 489–491.

Hans Spatzenegger, Die Wappen der Salzburger Erzbischöfe seit der Säkularisation. MGSLK 122 (1982) 420.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz