Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürsterzbischof Franz de Paula Albert, Salzburg

Permalink: https://gams.uni-graz.at/o:epis.sa-205

Signet

Datierung: zwischen 1876 und 1890

Foto: Feiner Martin

LIDO-DokumentDruckversion
Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild, unter Schildhaupt, darin gespalten, vorne in Gold ein rot gezungter schwarzer Löwe, hinten in Rot ein silberner Balken (Erzbistum Salzburg), in Rot unter dem goldenen Monogramm IHS – Iesum Habemus Socium – zwei gekreuzte goldene Schlüssel, die Bärte auf- und auswärts gekehrt, inmitten belegt mit einer goldenen Salzkufe (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, Mitra schrägrechts auf dem Schildrand, Pedum schräglinks hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), dahinter hermelingefütterter Wappenmantel unter Fürstenhut.
Materialität
Form:rechteckig
Maße:27 x 23 mm
Typ des Siegels:Stempel
Siegelstoff:Eisen, Handstempel
Metadaten
Siegelführer:

Fürsterzbischof

Franz de Paula Albert Eder der Erzdiözese Salzburg

1876-05-27 bis 1890-04-10

Das Salzburger Metropolitankapitel wählte ihn am 27.5.1876 zum Fürsterzbischof von Salzburg, die päpstliche Bestätigung folgte am 29.9. Am 22.10.1876 wurde er konsekriert und inthronisiert.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Siegelstempelsammlung

Stempel, zwischen 1876 und 1890

Weitere Siegel:sa-203sa-204
Literatur

Hans Spatzenegger, Art. Eder Franz de Paula Albert. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1785/1803 bis 1945 hg. Erwin Gatz (Berlin 1983) 158–160.

Hans Spatzenegger, Die Wappen der Salzburger Erzbischöfe seit der Säkularisation. MGSLK 122 (1982) 410f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz